Präsenz
Neu im Programm
Auf den ersten Blick scheinen Zwang und Soziale Arbeit wenig miteinander zu tun zu haben: Soziale Arbeit unterstützt, stärkt und erweitert Handlungsspielräume, während Zwang diese einschränkt. Bei genauerem Hinsehen wird jedoch deutlich, dass Zwang und Zwangskontexte nahezu alle Felder Sozialer Arbeit berühren – von freiwilligen und unfreiwilligen Kontakt-Momenten über professionelle Beziehungsarbeit bis hin zu Interventionen in Institutionen.
Gerade in komplexen Fallkonstellationen nimmt der Einsatz von Zwang zu, oft mit weitreichenden Folgen für die Betroffenen. Das Seminar behandelt deshalb ethische, rechtliche und fachliche Fragen zum Thema Zwang und entwickelt gemeinsam alternative und partizipative Handlungsansätze.
Inhalt
- Definition von Zwang und Zwangskontexten
- Freiwilligkeit versus Zwang in professionellen Beziehungen
- Unterscheidung zwischen Sanktionen, Macht, Repression und Gewalt
- wesentliche Debatten und Praxisbeispiele aus der Sozialen Arbeit
- Reflexion der eigenen Rolle und der Rahmenbedingungen für Zwang oder Partizipation
Ziel
Sie reflektieren die Bedeutung von Zwang in der Praxis, erkennen Einflussfaktoren auf professionelles Handeln und entwickeln gemeinsam alternative, partizipative Ansätze für herausfordernde Situationen.
Termin 25.10.2027 von 09:00 - 16:00 Uhr


