Ressourcenorientierung als Basis der Pädagogik
Entlastung der pädagogischen Arbeit durch tiefere Einsichten in das kindliche Verhalten
PräsenzQuereinsteiger
Wenn Fachkräfte immer wieder in denselben Konflikt mit einem Kind geraten, entstehen schnell Gefühle von Ohnmacht und Überforderung. Das belastet nicht nur die Beziehung zum Kind, sondern auch die Fachkräfte selbst.
Diese Fortbildung lädt dazu ein, den Blick bewusst zu verändern. Statt auf Defizite und Probleme zu fokussieren, rückt eine ressourcenorientierte Haltung die Stärken, Fähigkeiten und Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern in den Mittelpunkt. Die Grundannahme dabei: Kinder, die Schwierigkeiten machen, sind Kinder, die Schwierigkeiten haben. Dieses Verständnis schafft Entlastung, eröffnet neue Handlungsräume und stärkt die pädagogische Beziehung.
Im Seminar gewinnen Sie vertiefte Einblicke in die Hintergründe kindlichen Verhaltens und entwickeln praxisnahe Strategien, um Ressourcen im Alltag gezielt wahrzunehmen und zu nutzen. So entsteht mehr Handlungssicherheit, weniger Stress und ein gelingenderes Miteinander – für Kinder und Fachkräfte gleichermaßen.
Inhalt
- zentrale Erkenntnisse aus Entwicklungspsychologie, Hirnforschung und Bindungstheorie
- Impulse aus der Resilienzforschung für den pädagogischen Alltag
- ressourcenorientiertes Denken und Handeln in herausfordernden Situationen
- Entwicklung hilfreicher Sichtweisen und professioneller Haltungen
- Stärkung von Beziehung, Sicherheit und Selbstwirksamkeit
Ziel
Sie erweitern Ihr Verständnis für kindliche Entwicklungsprozesse und lernen, belastende Alltagssituationen durch eine ressourcenorientierte Perspektive sicherer und gelassener zu gestalten. Sie entwickeln professionelle Haltungen, die Kinder in ihrer Resilienz stärken und zugleich die eigene pädagogische Arbeit spürbar entlasten.
Termin 15. - 16.06.2027 jeweils von 09:00 - 16:00 Uhr
Diese Fortbildung wird mit 14 Stunden zur Qualifizierung für Quereinsteiger*innen nach der Hamburger Positivliste anerkannt.


