Mobbing unter Kindern und Jugendlichen beenden
Systemische Intervention mit dem sog. „No-Blame-Approach“
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Mobbing zählt zu den häufigsten Gewaltformen unter Kindern und Jugendlichen. Jede*r vierte Heranwachsende berichtet von entsprechenden Erfahrungen. Während Mobbing besonders häufig im schulischen Umfeld auftritt, sind auch Institutionen wie Sportvereine, Jugendzentren oder Wohngruppen immer wieder von Vorfällen betroffen. Zudem erleben Kinder und Jugendliche im digitalen Raum häufig Ausgrenzung, Beleidigungen oder Bedrohungen.
Die psychischen und sozialen Folgen für die Betroffenen können erheblich und langanhaltend sein. Daher ist es von großer Bedeutung, Mobbing-Tendenzen frühzeitig zu erkennen und gezielt dagegen vorzugehen, um betroffene Kinder und Jugendliche wirksam zu schützen und zu unterstützen.
Doch wie lässt sich Mobbing konkret und nachhaltig beenden – ohne dabei in Schuldvorwürfe zu verfallen? Der No-Blame-Approach bietet hier einen systemisch-ressourcenorientierten Weg: eine Methode, die alle Beteiligten einbezieht und Lösungen schafft, statt Konflikte zu verschärfen. In dieser Fortbildung lernen Sie, diese wirksame Intervention in Ihrem Arbeitsalltag umzusetzen.
Inhalt
- Anzeichen, Dynamik, Ursachen und Folgen von Mobbing und Cybermobbing
- systemisch-ressourcenorientierte Grundhaltung als Basis wirkungsvoller Intervention
- Einführung in den No-Blame-Approach – ein Ansatz ohne Schuldzuweisungen: Ablauf, Bausteine und Praxisbeispiele
- Erfolgsfaktoren und Stolpersteine in der Umsetzung
- praktische Übungen: Fallarbeit, Rollenspiel und Transfer auf das eigene Arbeitsfeld
Ziel
Sie entwickeln Sicherheit im Umgang mit Mobbing-Situationen und lernen den No-Blame-Approach als systemisch-ressourcenorientierte Methode kennen, mit der Mobbing ohne Schuldzuweisung wirksam gestoppt werden kann.
Termin 14.09.2027 von 09:00 - 16:00 Uhr


