PräsenzQuereinsteiger
Neu im Programm
Pädagogische Fachkräfte bewegen sich täglich im Spannungsfeld zwischen Fürsorge, Orientierung geben und dem Respekt vor den individuellen Grenzen von Kindern. Gerade in herausfordernden Situationen braucht es Klarheit – und gleichzeitig die Fähigkeit, in Verbindung zu bleiben.
Doch wie gelingt es, eigene Grenzen deutlich zu vermitteln, ohne die Beziehung zu gefährden? Wie kann Körpersprache und der Einsatz von Stimme dabei unterstützen, Sicherheit statt Macht auszustrahlen? Und woran erkennen wir, ob ein Verhalten noch im Rahmen eines gesunden Miteinanders liegt oder bereits als übergriffig erlebt werden kann?
Ein Schwerpunkt dieser Fortbildung liegt auf der Selbstreflexion: Wie haben wir selbst Grenzen erlebt – heute oder in unserer Kindheit? Welche Erfahrungen prägen unser pädagogisches Handeln? Durch angeleitete Übungen stärken wir unsere Wahrnehmung und entwickeln mehr innere Sicherheit im Umgang mit Grenzsituationen.
Inhalt
- unsere eigenen Grenzen erkennen und souverän kommunizieren
- Körpersprache gezielt einsetzen: Präsenz, Stimme, Haltung
- Grenzen von Kindern erkennen, respektieren und schützen
- Unterschied zwischen Selbstbestimmung und übergriffigem Verhalten erkennen
- unsere eigene Grenzbiografie reflektieren
Ziel
Sie reflektieren Ihre eigenen Erfahrungen und Ihren Umgang mit Grenzen und erweitern Ihre professionelle Handlungskompetenz. Sie üben, klar und respektvoll Grenzen zu setzen und dabei in Verbindung mit dem Kind zu bleiben.
Termin 25.05.2027 von 09:00 - 16:00 Uhr
Diese Fortbildung wird mit 7 Stunden zur Qualifizierung für Quereinsteiger*innen nach der Hamburger Positivliste anerkannt.


