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April-Scherze, Zeitungsenten und Falschmeldungen gab es schon immer – doch Desinformationen und Verschwörungserzählungen verbreiten sich im digitalen Raum heute rasant und beeinflussen unser gesellschaftliches Miteinander spürbar. Gerade in Zeiten von Pandemien, Kriegen oder Naturkatastrophen wird es immer wichtiger, verlässliche Informationen von irreführenden Inhalten zu unterscheiden – und verantwortungsvoll damit umzugehen.
Für Fachkräfte der Sozialwirtschaft stellt sich dabei eine doppelte Herausforderung: Neben der eigenen Orientierung im Informationsdschungel geht es auch darum, Kinder und Jugendliche im Umgang mit Medien zu begleiten. Junge Menschen begegnen Falschinformationen täglich – sei es über soziale Netzwerke, Messenger-Dienste oder Videoplattformen – und brauchen Unterstützung, um Inhalte kritisch einordnen zu können.
Inhalt
- Überblick über die aktuelle Situation im Netz
- Möglichkeiten zur Verifizierung von Informationen
- Strategien zum Enttarnen von Falschinformationen
- Entstehung von Desinformationen und Verschwörungserzählungen
- gezielte Verbreitungsmechanismen und dahinterliegende psychologische Faktoren
- praktische Methoden zur Faktenprüfung anhand konkreter Beispiele
- Umgang mit Recherche-Tools
- kritische Einordnung und Bewertung von Quellen
- typische Merkmale manipulativer Inhalte (z. B. KI-generierte Bilder, irreführende Schlagzeilen)
Ziel
Sie stärken Ihre Medien- und Informationskompetenz und werden für den sicheren Umgang mit Desinformationen sensibilisiert. Gleichzeitig werden Sie befähigt, das Thema praxisnah in Ihre pädagogische Arbeit zu integrieren und Kinder sowie Jugendliche altersgerecht zu begleiten. Dafür erhalten Sie erprobte Materialien und konkrete Impulse zur direkten Anwendung im Arbeitsalltag.
Termin 20.04.2027 von 09:00 - 15:00 Uhr


