Das Elterngespräch bei Verdacht auf Kindeswohlgefährdung
Mehr Handlungssicherheit im sensiblen Dialog mit Eltern
Präsenz
Neu im Programm
Elterngespräche sind ein zentrales Instrument im Kinderschutz. Im Kontext des § 8a SGB VIII müssen pädagogische Fachkräfte bei gewichtigen Anhaltspunkten für eine Kindeswohlgefährdung professionell, klar und deeskalierend mit Eltern kommunizieren – um sie zu sensibilisieren, zur Annahme von Hilfen zu motivieren und verbindliche Vereinbarungen zum Schutz des Kindes zu treffen.
Solche Gespräche stellen hohe Anforderungen: Eltern reagieren oft emotional, verunsichert oder konfrontativ. Ohne gute Vorbereitung verfestigen sich Gespräche leicht in Eskalations- und Abwehrdynamiken. Diese zweitägige Fortbildung unterstützt Sie als pädagogische Fachkraft in Kindertageseinrichtungen und anderen Betreuungseinrichtungen dabei, diese Gespräche sicher, strukturiert und handlungsorientiert zu führen.
Inhalt
Begriffsklärung und rechtliche Grundlagen der Kindeswohlgefährdung
Reflexion der eigenen professionellen Haltung und der Perspektive der Eltern
Vorbereitung und Zieldefinition der Elterngespräche
Planung von Teilnehmenden, Einladung und Rahmenbedingungen
- Gesprächsaufbau und -strategien, Besonderheiten bei spezieller Form von Kindeswohlgefährdung
Gesprächsstrategien, auch bei herausfordernden oder komplexen Situationen
Umgang mit Stolpersteinen
Erwartungen von Eltern
Dokumentation und Planung von Nachgesprächen
Ziel
Sie erweitern Ihre Gesprächskompetenz, gewinnen mehr Sicherheit im Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen und lernen, Gespräche zielgerichtet auf den Schutz des Kindes auszurichten.
Termin 07. - 08.09.2026 jeweils von 09:00 - 16:00 Uhr


